Die Weltkriege

I. Weltkrieg

Der Ausgang des I. Weltkrieges, mit seinem "Trianon-Frieden", war der Anfang vom Ende der deutschen Siedlungsgebiete im Osten Europas.

Die Kleinsanktnikolauser dienten in der österreichischen Armee. Das Denkmal für die gefallenen Soldaten des I. Weltkrieges steht im Kirchhof.

II. Weltkrieg

Das Ende des II. Weltkrieges und die Etablierung der extrem nationalistisch geprägten kommunistischen Herrschaft, besiegelte letztendlich die Existenz der Deutschen im Osten.

Das Denkmal für die gefallenen Soldaten des II. Weltkrieges steht im Friedhof.

Rumänische Armee oder Deutsche Wehrmacht?

Die Banater Schwaben im rumänischen Teil des Banats wurden erst in die rumänische Armee eingezogen, jedoch wurden gemäß dem im Mai 1943 geschlossenen Abkommen zwischen Berlin und Bukarest, rumänische Staatsbürger deutscher Volkszugehörigkeit (Volksdeutsche) in die Wehrmacht rekrutiert.

Die Flucht

Mit dem Frontwechsel Rumäniens im August 1944 begann für Teile der deutschen Bewohnerschaft die Flucht westwärts mit dem auf dem Rückzug befindlichen deutschen Heer.

Die Deportation

Am 31. Dezember 1944 überreichte die Sowjetunion im Namen der Alliierten Kontrollkommission für Rumänien der rumänischen Regierung die Note 031 mit der Aufforderung, alle Deutschen für Arbeiten in der Sowjetunion zur Verfügung zu stellen; Männer im Alter von 17 bis 45, Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren, bis auf Schwangere, Frauen mit Kindern unter einem Jahr und Arbeitsunfähige.

Circa 33.000 Banater Schwaben wurden zwischen dem 14. und 16. Januar 1945 ausgehoben. Es folgten wochenlange Transporte in Viehwaggons in die sowjetischen Kohle- und Industriereviere, wo die Deportierten an sieben Tagen in der Woche täglich 12 Stunden bei unzureichender Hygiene und Ernährung Zwangsarbeit leisten mussten. Um die 5000 Personen, etwa 15 Prozent der Betroffenen, überlebten nicht.

Geheimbefehl des Kreml zur Russland-Deportation: Dokument anschauen

 

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